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Nitrolympx 2019 Report

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NOX 2019 | Wetter | Öl

Die 2019er NOX sind Geschichte.
Keine allzu gute für Pro und Supro ET (sowie eigentlich alle Sportsman Klassen).


Durch einige Downtime am Freitag und Samstag konnten beide Klassen nur 2 der 4 Qualiläufe absolvieren, am Renntag kam es nach der ersten Runde zu einer Geduldsprobe bis in den späten Nachmittag hinein. Dann erst konnten die weiteren Runden absolviert werden. Leider konnten die beiden Finalläufe nicht mehr ausgetragen werden, da die Uhr bereits kurz vor 19 Uhr schlug und die Veranstaltung ein Ende finden musste.

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Pro ET
Nach 2 Qualifikationen und viel warten standen die 32 Fahrer*innen für die Runde 1 fest. Drei konnten sich nicht qualifizieren.
Candela vor Feist und Huxley. Das sind die Top 3.
Am Sonntagnachmittag ging es dann richtig los. Runde 2-5 innerhalb von 1,5 Stunden. Das Finale konnte wie schon erwähnt nicht ausgefahren werden. Der Brite Will Clark im schwarzen kleinen Dragster (DRU Punktesammler) steht dort mit Lorenzo Dolcini aus Italien. Deprimierend, wenn man im Line up stehend die Ansage bekommt „Ende für heute“. Was will man machen. Gratulation von unserer Seite. Will setzte sich gegen solche Brocken wie Keith Herbert, Jil Kemp und den Top Qualifyer Enrico Candela durch. Dolcini räumte Arnold Hol, Janine Hagen und Sally Ekerst aus dem Weg. Enge und spannende Läufe waren das, mit wenig turn around Zeit.

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Apropos Sally Ekerst… roter Camaro. Eine Geschichte am Rande… das Fahrerlager pur. Samstag gegen Mitternacht, eigentlich auf dem Weg ins Bett, läuft mir Sallys Freund, der Benny über den weg. Kam gerade von der „Familie“ Bruckmüller, von einem angenehmen Gespräch. „Markus, kennst du jemand, der eine TH 400 Getriebedeckeldichtung hat? Brauchen dringend eine“. Echt jetzt, denk ich mir da. Um uns herum schon alles dunkel. Also, zurück in Bruckmüllers Zelt, da sitzt neben den Schweizern noch Fränky samt Team beim Plausch… als Tips des kompletten Braintrusts kommen, „mit Silikon dichten, frag mal bei den Pro Mods, puuh, fährt kaum noch jemand…“ OK, ich mich mit Benny auf den Weg gemacht und taktisch klug geteilt. Bin zuerst über die Rebellion aus dem Hause Mopar gestolpert. Dirk erklärt mir das, „Dichtung hamma nicht, aber da machste beide Seiten blank, mit der Drahtbürste, machst ne Raupe drauf“, Moment, was… „ja machste Silikon drauf, schön dick, am besten über Nacht anziehen lassen, ran schrauben, dicht, so machen wir das immer, wenn Not am Mann ist, hält bombe“. OK, die Info im Gepäck im Dunkeln den Benny suchen, ach gleich zum Team,… da liegt Holger in einer Pfütze unterm Auto, Sally assistiert, der Silikontrick kommt bereits zur Anwendung. Angerannt kommt Benny, mit einem finnischen Pro Mod Teammitglied, samt passender Dichtung. Über Ingo Ekert kam da der Kontakt zu Stande. Also ein Plan wurde bereits umgesetzt, Blan B stand, finnische Dichtung (für nen Kasten Bayrisches Bier getauscht) war am Start… somit konnte ich mich auf den Weg ins Bett machen… wenn man da nicht Bachingers, bei den Race Ants getroffen hätte und Alexander Aschenbrenner samt paar Engländern und Gegge und Oli da auch noch zufällig zusammen kamen. Sind dann noch bisschen mit dem Elektroroller vor dem Ameisenlager herumgefahren. Saturday Night, Cruise Night. War schon dunkel, da mussten wir aus Sicherheitsgründen eine Beleuchtung installieren. Hat geklappt. Dann doch ins Bett gekommen. Ich hab jetzt ein wenig ausgeholt, um aufzuzeigen warum ich das Dragracing, das Sportsman Racing auch neben der Strecke so sehr liebe.

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Aber zurück zum Renngeschehen am Sonntag:
Die Uhr neigt sich gegen 19 Uhr, die Finalisten sind im Line Up, doch dann kommt die Info von der Rennleitung, dass nach weit über einer Stunde des Überziehens Schluss sein muss, Das Finale kann nicht ausgefahren werde. Sehr schade, zumindest hat man den Zeitplan so weit überschritten, dass fast alle anderen Sportsman Finale noch ausgetragen werden konnten. Um 17.00 Uhr hätte eigentlich schon Schluss sein müssen. Nach dem ersten Unmut darüber konnten sich die Finalisten doch noch über das Erreichte bei den 34sten NOX freuen. Denn sie haben sich in einem bärenstarken Feld bis ins Finale vorgefahren.

Am Ende der Nitrolympx hat sich Will Clark mit seinem sehr guten Ergebnis in der Challengewertung von Platz 4 auf Platz 2 verbessert.
Björn Szczendzina konnte sich von Rang 7 auf Rang 5 verbessern, wenn das so bleibt, ist er in den Geldpreisrängen gelandet.
Super Ergebnis - weiter so.
Nächste Gelegenheit, um Punkte zu sammeln ist schon das Hills Race in Rivanazzano.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück.
Nicht vergessen !!! Am 19. Oktober ist bei Gegge die Abschlußfeier.

Winner NOX 2019NOX 06

Grüße
Markus Münch

Bericht von Markus Münch
Fotos von Dragmag.de und Pat Weidmann

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