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ProET Challeng Anmeldung

Jade Race 2018 Report

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2018 Jade Pro Sieger2018 Jade SuPro Sieger

Gratulation an die Sieger

 

ProET
Winner - Janine Hagen
Runner Up - Gerd Habermann
Semi Finalist - Janita Kempenaar

Super ProET
Winner - Jens Könnecke
Runner Up - Maurice van der Laan
Semi Finalist - Michael Mikuscheit

Dieses Jahr kann ich nicht so ausführlich berichten, da ich nicht nur als Zuschauer sondern auch als Fahrer vor Ort war. Donnerstag konnten wir noch vor Sonnenuntergang ins Fahrerlager und alles aufbauen, um am Freitag entspannt durchzustarten. Nach der technischen Abnahme wurde um ca. 15h nicht mit freiem Training (wie ursprünglich angesagt) sondern gleich mit der ersten Qualirunde begonnen. Es sollten gleich fünf oder sechs werden. Hab da ein wenig den Überblick verloren.

Samstag gings genau so weiter. Runde um Runde wurde gestartet. Keine (oder nur kurze) Unterbrechungen. Tracktime ohne Ende! Der Veranstalter hatte die Klasse ProET mit einer holländischen Bracket-Klasse zusammengefügt, wodurch zwar der Index auf 9-13,9s erweitert wurde, aber fast 30 Starter ins Quali gingen. Durch die vielen Qualiläufe wurde es auf der Liste eng. Ohne Null nach dem Komma konnte sich z.B. Torben Wolf mit 0,113s zum Index nur als 14ter qualifizieren. Aber für ihn war das Rennen da eh schon gelaufen, da sich samstags schon kurzfristig der Aggregatszustand eines Zylinderkopfs von fest zu flüssig  änderte. Irreparabel. Feierabend! Weitere Käferfahrer hatten technische Probleme oder sich in anderen Klassen eingeschrieben. Manni Grässer und Thomas Kemp waren leider nicht bei uns dabei. Ganz anders Bastian Rosenkötter. Mit seinem sauber aufgebauten Dodge Coronet fuhr er im dritten Lauf seines Lebens mit 11,04s auf den 11,0s Index gleich vorne mit. Im vierten Lauf  dann gleich die erste 10 und am Sonntag sogar die erste Eli-Runde gewonnen. Respekt. Alles richtig gemacht du hast, junger Padawan. Am Ende des Tages stand Janine Hagen vom Schumann Racing Team auf der „Pole Position“ „Madame Zweitausendstel“ hatte allen gezeigt , wo der Hammer hängt. Dahinter reichlich niederländische Teilnehmer. Aber die Challenge-Teilnehmer waren in Lauerstellung.

Leider gab es auch weitere Ausfälle und technische Probleme: Auch am Sonntag: Jörg Boenisch konnte wegen Vergaserproblemen gar nicht an der Elimination teilnehmen. Bye-run für mich, wie auch für Janine mit ihrem Benz namens Herbert. Uli Kegelmanns roter Pick-Up wollte am Vorstart zum Lauf gegen Til Schöninger nicht anspringen. Also Bye-run für den Rechtslenker Honda mit Amiherz aus der Oberpfalz. Frank Römer schickte Björn Szczendzina auf den Hänger, dessen Slicks hinten schon lange hätten ausgetauscht werden müssen.  Bis zu den Nitros hat er neue und hoffentlich auch wieder Traktion. Bastian Rosenkötter gewann locker, da sein Gegner Dominik Reinhard seinen Index um schlappe 3 Sekunden verfehlte. Jürgen Frank war dafür schon in der ersten Runde mit einem 8 Tausendstel Rotlicht raus. Thats racing.

In der nächsten Runde kickte „Miss Zweitausendstel“ gleich mal Til Schöninger raus. Was die beiden nicht daran hinderte, erstmal ein Selfie vor der Rückführung zu machen.

Janine Til

So muss das sein: Gegner auf der Strecke, Freunde im Fahrerlager. Für mich war nach dem Rennen gegen Frank Römer auch Schluss: 6/100s zu schnell. Frank mit der besseren RT und 0,095s zum Index weiter-Glückwunsch! Petra Held gewann ihre Runde gegen Volker Gerken. Bastian Rosenkötter hatte da schon aufgeladen. Er war „durch“ wie er sagte und machte sich auf den Heimweg. Seine Gegnerin Janita Kempenaar kam kampflos weiter.

In der nächsten Runde musste sie in ihrem „Pink Indian“ Pontiac schon mehr zeigen. Aber auch den gewann sie mit sehr guter RT. Janine Hagen besiegte Frank Römer, der dieses Mal keine Null nach dem Komma bei der Reaktionszeit abliefern konnte. So gewinnt man nicht gegen Herbert und Janine.

In der nächsten Runde hatte Gerd Habermann ein Bye und fuhr ohne Gegenwehr ins Finale. Janine Hagen zeigte im Damen-Semi Janita Kempenaar wie es geht und konzentrierte sich schon mal auf das letzte Rennen des Tages gegen den Zweisitzerdragster aus Erlensee.

Nur der erschien nicht. Gerd Habermann wollte nicht auf der rechten Bahn fahren, obwohl „Miss Zweitausendstel“ Lanechoice hatte. Da muss der Profi wohl noch mal die Regelbücher studieren. Also fuhr Herbert mit seiner charmanten Chauffeurin trotz (oder wegen Pussyalarm) ungefährdet den hochverdienten Sieg ein.

Top-Qualifier und Sieg in Jade.  Blütenweisse Weste, astreine Bilanz.
Glückwunsch an das Team Schumann aus dem wilden Osten der Republik.

Und natürlich vielen Dank an Micha Behrens und sein Jade-Race-Team für das super Wochenende!

Wir geben zurück in die angeschlossenen Funkhäuser und sehen uns beim nächsten Rennen.

Uwe Kindich

Siegerfotos von Fotoharry

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